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Österreichische Architektur

Nach der Gründung von Arsenal in Pula 1856 beginnt die Periode des schnellen Baus von vielen neuen Gebauten, die meistens in Verbindung mit der Tätigkeit der Hauptmilitärbasis der k.u.k. Kriegsflotte waren: das Militärkrankenhaus und Marinefriedhof, viele Kasernen, das Hydrografische Institut, der Offiziersklub, öffentliche Gebäude der Militär- und Zivilämter, die Wohngebäude der Offiziere und Beamten und die Gebäude für Arbeiter und Unterbeamten.

In demselben Zeitraum d.h. 1903, wurde der neue Marktplatz eröffnet. Das Gebäude war damals sehr populär, weil beim Bau zum ersten Mal neue Baustoffe wie Eisen und Glas verwendet wurden. Deshalb erschien er sehr oft auf Ansichtskarten aus jener Zeit. Es bestand fast gänzlich aus Eisenkonstruktionen und Glasflächen. Räumlichkeiten im Erdgeschoss und in oberen Stockwerken sind breit und funktionell, so dass dieses Gebäude heute noch als Markt funktioniert. Jeder, der einen Hauch mediterranes Lebens verspüren möchte, sollte sich unbedingt am frühen morgen auf den Marktplatz begeben und die Üppigkeit und Vielfalt der Fisch-, Obst- und Gemüsestände geniessen.

Zu erwähnen sind auch die vielen Villen, die Wohngebäude der Oberoffiziere und Beamten, vor allem im Gebiet der südlichen Vorstadt hl. Polikarp. Die aneinander gereihten Gebäude mit einer oder zwei Wohnungen sind in ruhigen Strassen mit viel Grün umgeben. Viele Zierungen, Statuen und architektonische Details tragen die Merkmale der Wiener Sezession, womit die Stadtteile die typischen mitteleuropäischen Merkmale gewannen. Einige von solchen bekannteren Villen sind z.B. die Villa von Horty, Villa Wolf und viele andere.

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